(Startseite) Ausstellung Gemeinschaft der Kuenstlerinnen und Kunstfoerderer Hof Kemp 2009

Aus Villip

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GEBRANNT – GESÄGT – GESCHÖPFT

GEDOK Bonn lädt ein zur Ausstellung GEBRANNT-GESÄGT-GESCHÖPFT nach Wachtberg-Villip, Hofanlage Kemp, Holzemer Str. 4 - 11.-13.09.2009

Unter diesem Titel stellen sich Künstlerinnen der GEDOK-Bonn zusammen mit dem Gastgeber Josef Kemp in einer Ausstellung vom 11. bis 13. September 2009 in der Hofanlage Kemp vor. Sieben Künstlerinnen präsentieren ihre Arbeiten in den verschiedenen Materialien wie Keramik, Papier, Glas und Edelmetall, der Hausherr Josef Kemp zeigt seine über die Region hinaus bekannten Drechselarbeiten.

Pressemitteilung der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V.

Die Besucher werden von Ingrid Wolter, der Fachgruppenleiterin der GEDOK-Bonn begrüßt, eröffnet wird die Ausstellung von Hans-Jürgen Döring, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Wachtberg, und Vorsitzender des Vereins "Kunst und Kultur in Wachtberg".

Eröffnung:
Freitag, 11.9.2009 um 19.00 Uhr

Weitere Öffnungszeiten:
Samstag, 12.9.2009 von 14.00–19.00 Uhr
Sonntag, 13.9.2009 von 11.00 – 18.00 Uhr

Im Einzelnen stellen aus:


Ursula Bruder

Lebt und arbeitet in Hennef. Nach dem Studium Bekleidungstechnik und Design war sie Meisterschülerin von Rosemarie Bassi MA. Seit dieser Zeit steht das Material Papier im Vordergrund ihrer Arbeiten. Durch die ungewöhnliche Bearbeitung wie nähen und sägen des Papiers entstehen interessante Formen und Objekte. Sie ist außer bei der GEDOK-Bonn Mitglied der www.Initiative-Kunst.de und hat im Rheinland und in Frankreich ausgestellt.

Katinka Dietz

Nach dem Abitur und Arbeit als Projektleiterin in Einrichtungen der Behindertenbetreuung Ausbildung im Bereich Gestaltung/Grafik. Diverse Praktika im Umgang und in der Verarbeitung unterschiedlichster Materialien. 2002 Beginn des Studiums Freie Kunst mit Schwerpunkt Glas und Keramik, IKKG. Während dieser Zeit Kurse bei internationalen Gastdozenten, Studienaufenthalte in Istanbul und London. 2006 Diplom. Seither in Bonn-Beuel als Künstlerin freischaffend tätig. Verschiedene Ausstellungen, Veröffentlichungen und Wettbewerbsteilnahmen im In- und Ausland. Arbeiten, die inspiriert sind durch Eindrücke und Wahrnehmung der Natur. Kontraste in harmonisierender Kombination bilden als solide Skulptur oder filigranes Gespinst Netzwerke und regen zur Kommunikation an. | www.katinka-dietz.de

Edle von Frantzius

In Aachen als Tochter der Bildhauerin Rita Landvogt geboren, verschreibt sie sich dem keramischen Material. 1962 Gesellenprüfung bei Karrenberg-Dressler und Bundessieger. Meisterklasse bei Hubert Griemert, 1966 Meisterprüfung. Selbständige Arbeit, 1975 Ausbau des Töpferhofes Merten. Zusammenarbeit mit Rita Landvogt bis 1978. Ab 1987 Malerstudien. Viele Ausstellungen im In- und Ausland. Arbeiten im Keramion Frechen, Sammlung Dr. Cremer und in vielen Privatsammlungen. 2008 wird im Frauenmuseum Bonn zum ersten Mal der "Altar der sieben Schwerter" als interdisziplinäres Großprojekt mit Kalligrafie, Lyrik und Perkussion inszeniert. | www.edle.de

Sabine Puschmann-Diegel

1957 in Berlin geboren, Studium der Betriebswirtschaft und Tätigkeit im Marketing. 1998-2001 Gaststudium Keramik-Design bei Prof. Crumbiegel, Krefeld. Arbeiten im National Museum Valencia und in vielen privaten Sammlungen. 2007 manu factum Staatspreis NRW, Ausstellungen im In- und Ausland, u. a. China, Süd-Korea, Frankreich. Für die Künstlerin liegen Haus, Hülle, Körper, Wand und Haut eng beieinander. Es interessieren sie die Spuren des Erinnerns und Vergessens, die ein Mensch an der Wand – stellvertretend für die Haut – hinterlassen haben könnte. Die Oberflächen ihrer Arbeiten sind gezeichnet von Linien, Ritzen, Brüchen. Ihr bevorzugtes Material ist neben Ton Paperclay, ein selbst hergestelltes Ton-Papier-Gemisch. Sie nennt ihre Arbeiten Behausungen oder Gedankenkästen, verzogen und schrundig - gealterte, gelebte Räume. | www.puschmann-diegel.de



Christiane Rücker

Vom Papier fasziniert, "infiziert" und immer wieder inspiriert. Die Künstlerin (43) lebt und arbeitet in Bonn. Seit ihrem Lehramtsstudium von 1989-1994 (Schwerpunkt Textilgestaltung) an der Universität Gesamthochschule Paderborn setzt sie sich künstlerisch mit dem Werkstoff Papier auseinander. Dabei arbeitet sie vorwiegend im plastischen Bereich, sowohl durch Kaschieren von Drahtgeflecht und Beschichtung mit verschiedensten Materialien, als auch durch das Beschöpfen unterschiedlicher Geflechte. Thematisch fasziniert Christiane Rücker das Thema Mensch mit all seinen Facetten - von der äußeren Gestalt bis hin zu menschlichen Beziehungen oder Gefühlen. Je nach inhaltlicher Intention zeichnen sich die Arbeiten durch ihre Farbigkeit aus, von "fröhlich laut" bis hin zu "zurückgenommen nachdenklich stimmend". Ausstellungen waren bislang vor allem im Rheinland, aber auch in Berlin, Saint Cloud, Le Mans, Düren und anderen Städten zu sehen. | www.christianeruecker.de

Solvejg Speer

Jahrgang 1940, Studium der Illustration und Kalligraphie, Tätigkeit in Werbung und Verlagswesen Ausstellungen u. a. Papiermuseum Berg. Gladbach - Papiermuseum Düren. Ihr Anliegen in ihren Bildern liegt hauptsächlich darin, dem illustrativen und malerischen Bildteil einen Text zuzuordnen, der der Gesamtheit der Arbeit damit einen Sinn gibt. Großzügige Pinselführung oder gestochen geführte spitze Feder sollen die Bandbreite unterstreichen. Inhalte erschließen sich dem Betrachter ohne besonderen Hinweis. Titel sind deshalb meist unnötig.

Elisabeth Vix

Geboren 1931 in Stettin, 1964-68 Besuch von Fetco’s Schule für bildende Kunst, Stockholm. Anerkennung der FH Köln als freischaffende Künstlerin. Seit 1990 Seminare bei Prof. Sturm, Prof. Schrammel und Prof. Crumbiegel. Arbeiten in der Pinakothek der Moderne, München; Valencia Museo Nacional de Cerámica Gonzàlez Marti. Sammlung A. Egner, Keramion Frechen. Ausstellungen im In- und Ausland. Ihre Themen entlehnt sie der Natur oder der eigenen Fantasie. Nach einer Japan-Reise 1991 hat sie sich intensiv mit der Gedankenwelt des Zen-Buddhismus auseinandergesetzt. In kleinen Skulpturen kommen undurchsichtige und transparente (Glas, Pate de Verre) leichte und massive Materialelemente (Raku) zusammen. Sie entfalten Fantasien, die von positiv-negativ Formen und den feinen Unterschieden der Dinge handeln.

Heike Wurm

Die Goldschmiedemeisterin (Jahrgang 1957) lebt und arbeitet in Sankt Augustin. Ihre Ausbildung begann an der Goldschmiedeschule Pforzheim, anschließende Lehrzeit und Gesellenjahre in Köln und München folgten. Seit der Meisterprüfung 1986 in München arbeitet sie im eigenen Atelier. Sie spezialisierte sich auf die alte Etruskertechnik der Granulation in Gold und kombiniert diese mit Gold, Silber und farbigen Edelsteinen. | www.goldunikate.de





G E D O K B O N N
Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V.

Ingrid Wolter
Leiterin der Gruppe Angewandte Kunst
Am Beethovenpark 38, 50935 Köln
Tel 0221 430 5680, FAX 0221 430 6432
E-Mail: mailto:wolter.ing@t-online.de


(23.08.2009)

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